Für Altbauten gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Mietpreisgrenze, die von den Vermietern jedoch nicht immer eingehalten wird. Zu deinem Recht kommst du in diesem Fall am besten durch einen professionellen Mietpreis-Check.

Eine schnuckelige Altbauwohnung, WG-geeignet, möglichst mit Balkon, in den Wiener Innenbezirken, Uni-nah und in einem Szeneviertel? Auf den ersten Blick wirkt dieser Wunsch nur schwer erfüllbar – in der Praxis ist er durch die Mietpreisbildung für Altbauten jedoch durchaus realistisch.

Der Mietzins in Gebäuden, die vor 1945 erbaut wurden, ist streng geregelt, allerdings werden diese Richtwerte bei weitem nicht durch alle Vermieter eingehalten. Wenn du Zweifel an der Korrektheit deiner Miete hast, stehen dir zwei Möglichkeiten offen: Entweder überprüfst du deine Miete selbst und strebst gegebenenfalls eine Klage an, um Überzahlungen zurückzufordern – oder du wendest dich an ein Internet-Portal, das sich um eine professionelle Richtwertüberprüfung und auch um deine Rückforderungen kümmert.

Was ist ein Mietpreis-Check?

Zum Thema „Mietpreis-Check“ hat sich UNIMAG mit Peter Pauker, dem Geschäftsführer des Portals mietenchecker.at getroffen.  Peter hat uns in einem Interview erklärt, wie ein solcher Mietpreis-Check in der Praxis funktioniert.

Der erste Schritt ist für dich völlig kostenlos. Mit dem Kontaktformular auf www.mietenchecker.at übermittelst du Angaben zur Wohnungsgröße, deine Postleitzahl und dein Einzugsdatum. Anhand des Grundbuchauszugs wird überprüft, ob für deine Wohnung die Mietpreisgrenze für Altbauwohnungen gilt und ob deine Miete zu hoch oder angemessen ist. Danach erhältst du eine Benachrichtigung über das Prüfergebnis sowie Empfehlungen zu weiteren Schritten.

Wie setzt du deine Forderungen gegenüber dem Vermieter durch?

Falls du dich dafür entscheidest, gegen unrechtmäßige Praktiken deines Vermieters vorzugehen, kannst du das gesamte Verfahren an mietenchecker.at delegieren. Erforderlich ist dafür ein einziger Termin, zu dem du mit Peter oder seinem Team die Vertragsunterlagen und andere Formalitäten durchgehst. Außerdem benötigt mietenchecker.at jetzt auch eine Kopie deines Mietvertrages.

Welche Kosten entstehen mir hierdurch?

Bei strittigen Mietforderungen und Rückzahlungen (die du übrigens für viele Jahre geltend machen kannst), agieren die Portalbetreiber nicht nur als Prüfer, sondern auch als „Prozessfinanzierer“. Bei mietenchecker.at werden als Honorar dafür 30 Prozent der Rückerstattungssumme fällig. Dafür tragen die Mieten-Checker bei einer juristischen Niederlage das gesamte Kostenrisiko. Alleine ein Sachverständigengutachten für das Bezirksgericht kann zwischen 1.500 und 3.000 Euro kosten.

Weitere Infos:

www.mietenchecker.at
office@mietenchecker.at
+43 650 79 00 563

Foto: bluejayphoto – / istockphoto.com

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